Schimmel, Fachliteratur vom IB Rauch
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Schimmelpilze in Wohngebäuden
Ursache, Vermeidung und Bekämpfung -, 116 Abb., 6 Tab., 10 Anlagen,142
A4-Seiten schw./bunt; ISBN 3-00-012946-4; 2003 (mit Ergänzungen 7/05)
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Echter Hausschwamm
-
Serpula lacrimans [Wulf.ex Fr.]
seine Lebensgrundlage
und andere holzzerstörende Pilze
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Mauerfeuchtigkeit
In vielen Fällen geht man von einer aufsteigenden Feuchtigkeit aus,
unterschätzt dabei die hygroskopische Eigenschaft der Salze und das
Tauwasser an der kühleren Wandoberfläche. Es werden die Ursachen und
Verfahren vorgestellt.
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Wertminderung durch biologische Schäden in Gebäuden
und an Bauteilen
- Script für den Vortrag - An der Sächsischen Bildungsakademie Bauwesen
GmbH, 14.09.2001 (50 A4-Seiten doc-Datei) und Anlagen zu: Ökonomische
Werte, Steuer- und Mietertipps, Beispiele für biologische Schäden an
Gebäuden
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Schimmelpilze in Wohngebäuden
- Ursachen, Vermeidung und Sanierung -
von Peter Rauch
ISBN 3-00-012946-4
Leseprobe
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1. |
Einleitung |
4 |
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2. |
Schimmelpilze |
5 |
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2.1. |
Charakteristik der Schimmelpilze und ihre
Stoffwechselprodukte |
|
|
2.2. |
Nahrung und Lebensbedingung |
6 |
|
2.3. |
Vorkommen in der Luft |
8 |
|
2.4. |
Vorkommen in der Innenluft |
|
|
3. |
Ursachen der Entstehung in den Wohnungen |
|
|
4. |
Schimmelpilze in Innenräumen |
10 |
|
5. |
Pilze als Erreger von Krankheiten bei Menschen und Tieren |
11 |
|
5.1. |
Allgemein |
|
|
5.2. |
Vorkommen auf der menschlichen Haut |
12 |
|
5.3. |
Mykosen |
13 |
|
5.3.1. |
Allgemein |
|
|
5.3.2. |
Aspergillosen |
|
|
5.3.3. |
Penicillosen und Phykomykosen |
14 |
|
5.4. |
Mykogene Allergien |
|
|
5.4.1. |
Allgemein |
|
|
5.4.2. |
Asthma bronchiale |
|
|
5.4.3. |
Allergische Alveolitis |
|
|
5.4.4. |
Allergische bronchopulmonale Aspergillose |
|
|
5.4.5. |
Organische Staubsynodrom |
15 |
|
5.4.6. |
Andere Formen |
|
|
5.5. |
Mykotoxikosen |
|
|
5.6. |
Mycetismus |
|
|
5.7. |
Allergose |
|
|
5.8. |
Toxine |
16 |
|
5.9. |
Besonders gefährdete Personengruppen |
|
|
5.10. |
Problematische Schimmelpilze |
|
|
6. |
Schimmelpilze als Materialzerstörer |
17 |
|
6.1. |
Schimmelpilze im Ökosystem |
|
|
6.2. |
Materialzerstörung |
|
|
6.3. |
Holz, Moderfäule |
|
|
6.4. |
Papier |
19 |
|
6.5. |
Textilien |
|
|
6.6. |
Wolle |
|
|
6.7. |
Leder |
20 |
|
6.8. |
Kunststoffe, Natur- und Synthesegummi |
|
|
6.9. |
Farben und Anstriche |
21 |
|
6.10. |
Glas |
|
|
6.11. |
Mineralische Baustoffe |
22 |
|
6.12. |
Kohlenstoff |
|
|
6.13. |
Metall |
|
|
6.14. |
Andere Nahrungsgrundlagen |
23 |
|
7. |
Die Vermeidung der Schimmelpilzbildung |
|
|
7.1. |
Wichtige Ursachen der Entstehung |
|
|
7.2. |
Luftfeuchtigkeit in der Wohnung - Ursache für die Schimmelpilzbildung |
25 |
|
7.2.1. |
Luftfeuchtigkeit |
|
|
7.2.2. |
Feuchtigkeit in der Wohnung |
26 |
|
7.2.3. |
Gas-Dampf-Gemisch (Feuchtigkeit in der Luft) |
|
|
7.2.4. |
Wärmeenergie in einem Gas-Gemisch und Lüftungsaustausch |
29 |
|
7.2.5. |
Die Feuchteproduktion und der Lüftungsaustausch |
31 |
|
7.2.6. |
Der Lüftungsaustausch im Gebäude |
32 |
|
7.3. |
Andere bauphysikalische Einflussfaktoren - Wärmebrücken an der
Bauhülle |
36 |
|
7.3.1. |
Was sind Wärmebrücken |
|
|
7.3.2. |
Die Außendämmung - Probleme und Lösungen |
39 |
|
7.3.3. |
Die Innendämmung - Probleme und Lösungen |
44 |
|
7.3.4. |
Dachgeschoßausbau - Probleme und Lösungen |
45 |
|
7.3.5. |
Andere konstruktive Ursachen - Probleme und Lösungen |
50 |
|
7.3.6. |
Fenster |
52 |
|
7.4. |
Richtige Baustoffauswahl und die Mauerfeuchtigkeit |
54 |
|
7.4.1. |
Allgemeines |
|
|
7.4.2. |
Feuchteverhalten und der Feuchteausgleich |
|
|
7.4.3. |
Feuchtigkeit im Mauerwerk |
58 |
|
7.4.4. |
Wechselwirkung der Luft- und Mauerfeuchtigkeit |
59 |
|
7.4.5. |
Kondenswasserbildung |
|
|
7.4.6. |
Mauersalze |
62 |
|
7.5. |
Baustoffe |
|
|
7.5.1. |
Wandbaustoffe |
|
|
7.5.1.1. |
Keramische Baustoffe |
|
|
7.5.1.2. |
Kalksandstein |
|
|
7.5.1.3. |
Porenbeton (Gasbeton) |
63 |
|
7.5.1.4. |
Beton |
|
|
7.5.1.5. |
Holz |
|
|
7.5.2. |
Putze, Bindemittel und Mörtel |
64 |
|
7.5.2.1. |
Gipsmörtel |
|
|
7.5.2.2. |
Frischer Kalk- und Zementmörtel |
65 |
|
7.5.2.3. |
Lehm |
66 |
|
7.5.2.4. |
Sanierputzsysteme- WTA |
67 |
|
7.5.3. |
Beschichtung der Innenwand |
68 |
|
7.5.3.1. |
Allgemeines |
|
|
7.5.3.2. |
Anstriche |
|
|
7.5.3.3. |
Tapeten |
70 |
|
7.5.3.4. |
Innendämmung und Innenverkleidung |
71 |
|
8. |
Sanierung des Schimmelpilzbefalls |
72 |
|
8.1. |
Allgemein |
|
|
8.2. |
Chemische Bekämpfung |
74 |
|
8.3. |
Bekämpfung durch Hitze |
75 |
|
8.4. |
Sanierung (Kurze Zusammenfassung) |
|
|
8.4.1. |
Kurzfristige Maßnahmen |
|
|
8.4.2. |
Langfristige Maßnahmen |
76 |
|
8.5. |
Schutzmaßnahmen bei der Sanierung |
77 |
|
8.6. |
Vorsichtsmaßnahmen |
|
|
Anlage 1 |
Checkliste um die Schimmelpilzentstehung zu vermeiden |
78 |
|
Anlage 2 |
Toxine |
|
|
Anlage 3 |
Innen- und Außendämmung bei einer Außenwand |
84 |
|
Anlage 4 |
Luftfeuchte und Taupunkttemperatur |
86 |
|
Anlage 5 |
Teilauszug Mollier-Diagramm |
87 |
|
Anlage 6 |
Klinisch relevante Schimmelpilze und die verursachten Erkrankungen |
89 |
|
Literaturverzeichnis |
89 |
1. Einleitung
Mit der Verringerung des Lüftungsaustausches in den Wohnungen, der Entstehung
von Wärmebrücken nach der Sanierung u.a. werden die schon immer vorhandenen
Schimmelpilze durch lokale Konzentrationserhöhungen sichtbar, wie z.B.
Schimmelflecken an der Tapete. Ausschlaggebend ist die Beseitigung der Ursache,
die für die Erhöhung der Sporenkonzentration verantwortlich ist.
Es gibt in Deutschland noch keine verbindlichen Bewertungskriterien für eine
Schimmelpilzbelastung im Innenraum. Der Nachweis einer Schimmelpilzbelastung
dient dabei unterschiedlichen Zielen, dazu gehören
• dem Nachweis einer Außenluftquelle,
• dem Nachweis einer Innenraumluftquelle oder einer
• gesundheitlichen Bewertung der Schimmelpilzbelastung.
Von den ca. 100.000 Schimmelpilz-Arten weisen ca. 30 Allergene auf. Sie haben in
der Natur die Aufgabe, organische Substanz abzubauen und in Form von Erdboden
den Pflanzen als Nährstoffquelle zugänglich zu machen. /35/ Der Mensch ist
deshalb an ein Vorkommen von Schimmelpilzen in seiner Umgebung angepasst und
weist eine hohe Resistenz auf. Er reagiert folglich nur selten mit
Krankheitssymptomen auf eine Schimmelpilzexposition.
Entscheidend für die Wirkung von inhalativ aufgenommenen Schimmelpilzen ist die
Konstitution, die Pathogenität, die Gesamtanzahl der einwirkenden Pilze und die
Häufigkeit. Die Belastung und Bean-spruchung von Menschen sind aber bei Außen-
und Innenraumquellen im Wesentlichen gleich. (/37/ S. 16)
Eine Schimmelpilzbestimmung ist dann zur Klärung von spezifischen Sachverhalten
sinnvoll,
• wenn eine ernsthafte Erkrankung der Bewohner vorliegt und die Ursachen für die
Krankheiten wie Allergie oder Atemwegerkrankungen ungeklärt sind,
• wertvolle Kulturgüter geschädigt sind/werden oder
• zur Bestimmung der Quelle, wenn diese nicht zweifelsfrei bestimmt werden kann.
Die eigentliche Schadenslösung kann nur durch die Veränderung der Ursachen
erfolgen. Das sind bauphysikalische und oder baustoffspezifische Zusammenhänge
und natürlich auch das Nutzungsverhalten.
Auf den beiden Bildern 1 und 2 werden typische Schimmelpilzbilder gezeigt.

Bild 1.1:: Wärmebrücke, ungenügende Beheizung und hohe Luftfeuchtigkeit (über
70%) in der Wohnung

Bild 1.2:: Wasserleitungsschaden wurde nicht getrocknet
Schimmelpilze sind allgegenwärtig (ubiquitär) vorkommende Pilzarten, die bei
erhöhten Vorkommen deutliche gesundheitliche Beeinträchtigung auslösen können.
Viele Bewohner von mit Schimmelpilz belasteten Räumen leiden häufig unter
Kopfschmerzen, Augenbrennen und Erkältungssymptomen. Bei entsprechender Neigung
kann es bei längerem Einatmen von Schimmelpilzsporen zur Allergie kommen. Diese
körperliche Abwehrreaktion kann zu einem Bronchialasthma führen und andere
gesundheitliche Probleme an den Atmungsorganen verursachen./1/ ……
2.2.Nahrung und Lebensbedingung
Pilze sind chlorphyllfreie Organismen. Die Pilze ernähren sich im Wesentlichen
heterotroph - von organischen Substanzen lebender und toter Organismen. /3/ Als
Nahrung dient überwiegend Glucose, Maltose und Saccharose (z.B. Tapetenkleister,
Raufasertapete, Dispersionsfarben, Holz, Papier, Textilien, Kunststoffe und
Gummi durch die beigefügten Weichmacher, Staub und Fette. Gute Lebensbedingungen
liegen bei einem pH-Wert zwischen 2 bis 6,5 auch bis 8 und einer Temperatur von
0°C bis +40°C vor. Auch werden keine Ansprüche an die Zusammensetzung der
Atmosphäre gestellt. Die Lebensbedingungen sind recht unterschiedlich,
verbessern sich diese wieder, so kann selbst scheinbar abgestorbenes Myzel auch
nach Monaten neu auskeimen./4/ …
2.4. Innenluft
In Innenräumen sind Schimmelpilze besonderen Umweltbedingungen ausgesetzt. Hier
liegt in der Regel eine höhere Staubbelastung vor. Eine Verdünnung durch
Luftbewegung wird verhindert, ebenso fehlt die abtötende Wirkung der
UV-Strahlung. Die Wärmeschutzverglasung lässt gegenüber der einfachen Verglasung
bzw. Normaisolierverglasung weniger UV-Strahlung durch. In geschlossenen Räumen
dominiert dann xerotolerante Arten, wie z.B. solche der Gattung von Penicillium
und Aspergillus, aber auch andere, wie Cladosporium und Mocor usw. /5/ /6/ …
5.3.Mykosen
5.3.1.Allgemein
In geschlossenen Räumen werden fakultativ-pathologene Schimmelpilze überwiegend
durch die Luft verbreitet. Diese Pilze können über drei Wege in den menschlichen
Körper gelangen:
Akzidentelle Exposition: Aufnahme von pilzlichem Material infolge bautechnischer
Mängel (Belüftung mit sporenhaltiger Luft [Lüftungsanlagen], Feuchtigkeit in
Wohnräumen) sowie über Lebensmittel, Müll und Schmutz.
Unauffällige konstante Exposition: Diese geht aus von bestimmten Elementen der
häuslichen Umwelt, wie von Zimmerpflanzenerde oder Futter für Haustiere.
Berufliche Exposition: Ein Einatmen von Konidien und Sporen ist in Bereichen
gegeben, wo viel Staub vorliegt. Getreide, Heu, Stroh, Verarbeitung von Nüssen,
Leder und Holz, Ölmühlen, Restaurierung von Archivalien, u.a.) …
6.4. Papier
Bei einer hohen Feuchtigkeit können Schimmelpilzschäden an verschieden
Papierarten auftreten. Dies wird durch auffällige Verfärbung und ein modrig
muffiger Geruch gekennzeichnet. Die grauschwarze Verfärbung auf Tapeten
(Beispiel Bild 6.3.6.) stammen von Alternaria und Cladosporium-Arten. Die
erforderliche Luftfeuchtigkeit liegt bei über 65%. Begünstigt wird dies durch
fehlerhafte Lüftung, zu dichte Papierstapel oder wenn diese in Folien gelagert
werden. Ebenso abhängig ist dies von
der Zusammensetzung des Papiers durch Zusätze von eiweiß- und stärkehaltigen
Leimsubstanzen.
Im Bild 6.3.7. ist die Zerstörung der Tapete an der Außenwand über dem Fußboden
erkennbar. Hier bildete sich Kondenswasser, was auch noch durch Baufeuchte nach
der Sanierung begünstigt wurde. In dem Fall wurde der Raum im Winter durch die
wärmere Raumluft eines anderen Zimmers beheizt. Eine selbständige Raumheizung
löst das Problem.
6.5.Textilien
Textilien aus Pflanzenfasern (Baumwolle, Leinfaser, Hanf, Jute usw.) unterliegen
bei entsprechender Feuchtigkeit besonders unter Zusatz organischer Appreturen
und Farben einer Zersetzung, welche sich in Verfärbungen und Verlust der
Reißfestigkeit äußert. Hier sind dann vor allem Schäden durch Chaetomium
globosum, Myrothercium verrucaria, Stachybotrys atra und Trichoderma viride
gefürchtete. Schädigungen treten bei Materialien auf, die Niederschlag
ausgesetzt werden, wie Markisen, Taue, Seile, Kleidungsstücke, oder die in
feuchtem Zustand verpackt werden, wie Zelte, Feuerwehrschläuche und Sandsäcke.
Bodenbeläge deren Unterseite aus Jute besteht, kann von Pilzen bewachsen werden,
was sich in auffälligen Verfärbungen und muffigen Geruch äußert.
6.6.Wolle
Wolle besteht aus schwefelhaltigen Keratinen und kann durch Schimmelpilze, die
proteolytische Enzyme ausscheiden, angegriffen werden, wenn die
Materialfeuchtigkeit wenigstens 20 % bis 30 % beträgt, was eine Luftfeuchtigkeit
von ca. 95 % bedarf. Das Pilzwachstum wird zusätzlich durch Fett und Seifenreste
begünstigt. Aus Wolle wurden isoliert: Chaetomium globosum, Cladosporium
herbarum und Penicillium lilacinum. …
7.5.2. Putze, Bindemittel und Mörtel
7.5.2.1.Gipsmörtel (CaSO4 . 2H2O)
Frische, aber auch wieder durchfeuchtete, erhärtete Gipsmörtel enthalten
gelöstes Sulfat, das Stahl zum Rosten bringt. Der pH-Wert einer Gipslösung liegt
bei etwa 7. Das Wasser ist chemischen Gebunden. Gips hat eine gute
feuchteregulierende Wirkung, dass heißt, Feuchtespitzen werden schnell abgebaut.
Die „gespeicherte“ Feuchtigkeit wird anschließend wieder an die Raumluft
abgegeben. Allerdings funktioniert dies nur in normal genutzten Räumen. Liegt
die Luftfeuchtigkeit in dem Raum über eine längere Zeit hoch, so kann keine
ausreichende Abtrocknung erfolgen. Es kommt so an der Oberfläche zur verstärkten
Schimmelpilzbildung. Das gleiche gilt auch, wenn ein neuer Gipskalkputz zu stark
aufgetragen wurde. Bei sehr ungleichmäßigem Steingefüge können hier schnell
Schichtdicken von 3 bis 5 cm auftreten. Diese Putzabschnitte sind besonders
gefährdet. Gut erkennbar ist die Schimmelpilzbildung an den Rändern zum alten
Putz, wenn bei der Verlegung von neuem Elektrokabel unter Putz Gipshaftputze
verwendet werden. Hier können sich grüne als auch leicht rote Schimmelstreifen
bilden. Hier hilft nur eine schnelle Abtrocknung, abkehren bzw. abkratzen und
eventuell die kleinen Flächen mit einem Fungizid abwaschen. Im Bild 7.5.2.
wurden die Kellerwände mit Gipskalkputz verputzt. Die neuen Wände waren noch
nicht ausgetrockneten ( 1,5 Jahre alt). Im Rohbaukeller hatte sich das
Regenwasser gesammelt, bevor das Dach gedeckt werden konnte. Im Keller ist eine
höhere Feuchtigkeit nie vollständig auszuschließen. Daher sind solche Baustoffe
grundsätzlich nicht in feuchtegefährdete Bereiche einzusetzen. Feuchtigkeit löst
Gips. Bei eintretender trockener Witterung verdunstet aus der Gipslösung das
Wasser, welches sich in den Poren des Gipsputzes befindet. Dabei kristallisiert
der gelöste Gips aus. Durch den Kristallisationsdruck wird die Festigkeit des
Putzes gelockert. Diese Auflockerung begünstigt den Befall durch Schimmelpilze,
besonders wenn dazu noch Leimfarbanstriche, Tapetenkleber oder andere organische
Stoffe vorhanden sind. Die Feuchtigkeitsempfindlichkeit kann durch den Zusatz
von Weißkalk (Gips-Kalkmörtel) oder von hydrophobierende Zusätze verringert
werden. (/32/ S. 100)
Anlage 4: Luftfeuchte und Taupunkttemperatur
Hier wird ein Beispiel benannt. Bei einer Wandoberflächentemperatur von 12°C
(linke Seite) beträgt die absolute Luftfeuchte100% und es kommt zur
Tauwasserbildung. Geht man von diesem Punkt nach unten, so kann man auf den
Kurven die relative Luftfeuchte im Raum ablesen. So liegt z.B. bei 20°C (siehe
linke Seite) die relative Luftfeuchte bei 60 %. Um keine Tauwasserbildung an der
kalten Wandoberfläche zu erhalten, muss die absolute Luftfeuchte (siehe unten)
von 10,5 g/m³ auf 8,5 g/m³ verringert werden. Das entspricht dann bei 20° C
einer relativen Luftfeuchte von 50 %. An der Wand beträgt dann die relative
Luftfeuchte ca. 80 %. Um die Wandoberfläche schimmelfrei zu halten, müsste die
absolute Luftfeuchte weiter abgesenkt werden, oder man erhöht die
Oberflächentemperatur.
Literatur
/1/biomass Ingenieurbüro gmbh, Herzbroicher Weg 49, 41352 K.; (www.biomess.de/ Inhalt/Detailinfos/Schimmelpilze/Pilzarten/hauptteil_pilzarten.htm
/2/ Glathe, H.; Farkasdi, G:: Morphologie der Rotteorganismen. In Hösel, G.;
Schenkel, W.; Schnurer, H:: Müll-Handbuch, Kennzahl 5020, Lieferung 7/65, Erich
Schmidt Verlag, Berlin
/3/ Zachäus, D.; Biologische Abfallbehandlung, Karl J. Thomé; Enzyklopedie S.
215; in DB 1995 Te 13707
/4/ Rauch, P:: Schimmelpilzbildung infolge Wärmebrückenbildung - Allgemeine
Darstellung und Aufzeigen konstruktiver Mängel beim Dachgeschoßausbau, Vortrag
4.5.1994 BZL
/5/ Schwantes, O.; Biologie der Pilze 1995, S. 230-235, 250 in DB N 8927
/6/ Reiß, Jürgen; Schimmelpilze 1997, S. 36-46, 189-203 , 231-251; Springer
Verlag, in DB N 8970
/7/Feuchtigkeit und Schimmelpilzbildung in Wohnräumen; Verbraucher Zentrale,
Arbeitsgemeinschaft Wohnberatung e.V., Heilbachstr. 20, 5308 Bonn
/8/ Owen P. Ward; Biorektionen, Prinzipien, Verfahren, Produkte, Springer Verlag
1989
/9/ Peter Rauch; Korrosion von Beton und Stahlbeton durch chemische Verbindungen
und Mikroorganismen, Hausarbeit am Institut für technische Mikrobiologie,
29.9.1984
/10/ SuperTV Nr. 1 vom 27.12.2001, S.5
/11/ König, Holger; Wege zum gesunden Bauen, Ökobuchverlag Staufen 1991
/12/ Eichler, Arndt; Bautechnischer Wärme- und Feuchtigkeitsschutz, VEB
Fachbuchverlag 1989, S. 92-102
/13/ Haupt, P.; Bauphysik 5/94, Stand Deut. Bücherei (ZB 75 909) 24-5
/14/ Bieberstein, Horst; Schimmelpilze in Wohnräume - was tun?, Omega Verlag
1989
/15/ Buss, Harald; Schimmelpilze in Wohnungen, Bauschäden - beurteilen und
beheben durch konkrete Lösung im Detail, WEKA-Verlag 1991
/16/ Meyer, G., Schiffner, E.; Technische Thermodynamik, VEB Fachbuchverlag
Leipzig 1983
/17/ Rudolphi, A.; Kirchner, D:: Ökologische und gesundheitsorientierte
Baustoff- und Konstruktionsauswahl. Moriske, H.-J.; Turouski, E.; Handbuch für
Bioklima und Lufthygiene, ecomed-Verlag, 2000, Kap. IV.7.1, S. 12-24
/18/ Künzel, H.; Müssen Außenwände „atmungsfähig“ sein? Wksb 25/1980
/19/ hf sensor GmbH Leipzig, Wirtschaft 9/2001 S. 22
....
/36/ Douwes, j. Dubbbeld, H. u.a.; work related acute and (sub-)chronic airways
inflammation assessed by nasal lavage in compost workers. Ann Agric. Environ.
Med.,4 , 149-151, 1997
…
/42/ K. Sedlbauer und M. Krus; Holzkirchen, Schimmelpilze an Wohngebäuden -
Altes Thema, neue Lösungen -, Vortrag auf 3. Dahlberg-Kolloquium,
Mikroorganismen und Bauwerksinstandsetzung 2001, Verlag Bauwesen Berlin S. 38 –
47
/43/ Daunderer, Max; Gifte im Alltag, 1. Aufl. München: Beck, 1999, S. 162
/44/ Masan, Antischimmelfarbe Produktbeschreibung der Firma Masid, Rosenaustraße
25, 63303 Dreieich
Preis 15 Euro (Brutto) inkl. Versand u. MwSt., Bestellung des E-Buchs über
Autor/Herausgeber per Fax. 0341/9015382 oder Bestellformular unter
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Checkliste zur Schimmelpilzvermeidung
-
Überprüfung der Lüftungsgewohnheiten, Querlüftung 3-4 mal täglich, 5-15 Minuten
lang;
-
Kontrolle der Raumlufttemperatur, die Differenz innerhalb einer Wohnung sollte 4
K nicht überschreiten, dabei ist die Raumtemperatur und die Temperatur in der
kühlsten Raumecke möglichst über den Fußboden zu messen.;
-
Erhöhtes Feuchtigkeitsaufkommen beim Backen, Braten, Kochen, Duschen, Baden
sofort direkt ins Freie ableiten. Keine Verteilung der Feuchtigkeit in der
Wohnung durch geöffnete Türen zu lassen.
-
Einsatz technischer Hilfsmittel (Entlüftungseinrichtung)
-
Messung der Feuchtigkeit mit einem Hygrometer, eine relative Luftfeuchtigkeit
von 65% sollte als Obergrenze eingehalten werden. Besser sind Werte um 50%
besonders im Winter.
-
Einrichtungsgegenstände an Außenwänden sind nicht Luftstrom behindernd
anzuordnen (mind. 5 cm Abstand zur Wand). Raumecken sind möglichst frei zu
halten.
-
Prüfung des Standortes des Heizkörpers. Kann eine richtige Luftwalze entstehen
und werden durch diese alle Außenwandteile ausreichend erfasst.
-
Verwendung diffusionsoffener Baustoffe, Vermeidung von Dampfbremsen und
"atmungsdichter" Stoffe, Folien, Tapeten oder Farben.
-
Austrocknung feuchter Bauteile vor jeder Sanierung!
-
Nachträgliche, zusätzliche Dämmmaßnahmen immer so anordnen, dass die Dämmschicht
möglichst weit außen liegt, also dort, wo der Wärmeverlust am größten ist.
aus: Checkliste um die Schimmelpilzentstehung zu vermeiden
in:
Schimmelpilze in Wohngebäuden - Ursachen, Vermeidung und Sanierung,
von Peter Rauch
ISBN 3-00-012946-4
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Feuchtigkeit im Mauerwerk
von Peter Rauch
- 10/2005 -
Inhalt
1. Allgemeine Hinweise zur Feuchtigkeit
2. Durchfeuchtungsursachen
3. Möglichkeiten einer Trockenlegung
4. Vertikale Verfahren zur Unterbrechung des kapillaren Transportes
5. Horizontale Verfahren zur Unterbrechung des kapillaren Transportes
5.1. Mechanische Verfahren
5.1.1. Abschnittsweise Aufstemmen per Hand
5.1.2. Abschnittsweises Aufsägen
5.1.3. Mauertrennung durch schrägen Trennschnitt, maschinell
5.1.4. Einschlagen von Edelstahlblech, maschinell
5.1.5. Unterfangungsverfahren
5.2. Querschnittsabdichtung durch drucklose und druckbehaftete
Injektionsverfahren
5.3. Elektrophysikalische bzw. elektrokinetische Verfahren
5.3.1. Prinzip der elektrochemischen Entsalzung und Reduzierung des kapillaren
Wassertransportes
5.3.2. Passive Verfahren
5.3.3. Aktives Verfahren
5.3.4. Elektrodenlose Elektroosmose
6. Salze im Mauerwerk und die Rolle des Putzes
6.1. Salze im Mauerwerk (allgemein)
6.2. Wirkungsweise des Opferputzes oder Kompressenputzes
6.3. Zementgebundene Putze (so genannter Sperrputz)
6.4. Sanierputze
7. Trocknungsverfahren
7.1. Kurze Einführung
7.2. Trocknungsgeräte
7.3. Sensorgesteuerte Lüftung
7.4. Trocknung mit Infrarotstrahlung
7.5. Mikrowellenprinzip
Literatur Merkblätter und Normen
Gerade bei Altbauten ist die Sanierung von feuchten Wänden ein Problem. In
vielen Fällen geht man von einer "aufsteigenden Feuchtigkeit" aus, unterschätzt
dabei die hygroskopische Eigenschaft der Salze und das Tauwasser an der kühleren
Wandoberfläche. In diesem Beitrag wird der Begriff Feuchtigkeit näher erläutert.
Weiterhin werden die Ursachen aufgezeigt und die einzelnen Abdichtungs- sowie
Trocknungsmethoden gegenübergestellt.

Bild 1: Bei dieser Fassade fehlt der Außenputz bereits seit vielen Jahren und es
konnte ungehindert Niederschlag in das Mauerwerk eindringen.
1. Allgemeine Hinweise zur Feuchtigkeit
Unter dem Begriff Feuchtigkeit oder Feuchte versteht man den Gehalt an
Wasserdampf der atmosphärischen Luft. Jeder Baustoff steht in einem
Feuchtegleichgewicht zu seiner Umgebung. Es stellt sich so ein praktischer
Feuchtegehalt ein (Tabelle 1). Je nach dem Standort, ob Keller, Dach, im Bad,
Südseite u.a., wird dieser beeinflußt.
Tabelle 1: Praktischer Feuchtegehalte von Baustoffen und Bauteilen
| Stoff |
Praktischer Feuchtegehalt
volumenbezogen [Vol %] |
| Ziegel |
ca. 1,5 |
| Kalksandstein |
ca. 5,0 |
| Beton mit geschlossenem Gefüge mit
dichten o. porigen Zuschlägen |
ca. 5,0 |
Leichtbeton mit haufwerksporigen Gefüge
mit dichten Zuschlägen
nach DIN 4226 Teil 1 |
ca. 5,0 |
Leichtbeton mit haufwerksporigem Gefüge
mit porigen Zuschlägen
nach DIN 4226 Teil 2 |
ca. 4,0 |
| Porenbeton |
3,5 |
| Gips, Anhydrit |
ca. 2,0 |
| Vollziegel |
1 ... 2,5 |
| Hohlziegel |
1,5 ... 4,0 |
| Innenputz |
1 ... 10 |
| Außenputz |
1 ... 7 |
Anorganische Stoffe in loser Schüttung;
Expandiertes Gesteinsglas
(z.B. Blähperlit) |
5,0 (massenbezogen) |
Mineralische Faserdämmungstoffe aus
Glas-, Stein-,
Hochofenschlacke-(Hütten-)Fasern |
5,0 (massenbezogen) |
| Schaumglas |
0 (massenbezogen) |
| Holz, Sperrholz, Spanplatten,
Holzfaserplatten, Holzwolle-Leichtbauplatten, Schilfrohrplatten
und -matten, organische Faserdämmstoffe |
15,0 (massenbezogen) |
| Pflanzliche Faserdämmstoffe aus Seegras,
Holz-, Torf- und Kokosfasern und sonstigen Fasern |
15,0 (massenbezogen) |
| Korkdämmstoffe |
10,0 (massenbezogen) |
| Schaumkunststoffe aus Polystyrol,
Polyurethan (hart) |
5,0 (massenbezogen) |
/12/ /14/
In allen kapillarporösen Bauwerksteilen wird Feuchtigkeit gespeichert. Die
Speicherung verläuft dynamisch und innerhalb desselben Bauteils oft sehr
ungleichmäßig. Bei kapillarporösen Bauwerksteilen stellt sich ein
durchschnittlicher Dauerfeuchtigkeitsgehalt ein. Holz wird durch eine
Gleichgewichtsfeuchtigkeit gekennzeichnet, ist jedoch auch hygroskopisch kann
also aus der Luft Feuchtigkeit binden. Man unterscheidet
-
Wasserdampfdiffusion: Der Transport von Wasserdampf durch den Baustoff
-
Kapillare Leitfähigkeit: Der Transport von Flüssigkeit (Wasser) durch den
Baustoff
-
Hygroskopisch: Die Fähigkeit eines Baustoffes, Wasser aufzunehmen und zu binden.
Bild 2: Feuchteverhalten verschiedener Baustoffe /6/
 |
Gut ausgebildetes Kapillarsystem mit Kapillaren unterschiedlichen Durchmessers:
Großes Wasseraufnahmevermögen, großes Feuchteabgabevermögen z.B. Ziegel, Gips |
|
Geschlossenzellige Struktur mit wenigen Kapillaren zwischen den Zellen:
Großes Wasseraufnahmevermögen, geringes Feuchteabgabevermögen, z.B. Gasbeton |
|
Struktur mit kleinen, abgeschlossenen Poren und Kapillaren:
Geringes Wasseraufnahmevermögen, geringes Feuchteabgabevermögen, z.B.
Schwerbeton, Blähton-Beton |
Aus den oben genannten, lässt sich sehr leicht erkennen, dass 5% Massevolumen
Wasser in jedem Baustoff eine andere Bedeutung hat. Man muss damit jedes
Bauwerk, sogar Bauteil mit den jeweiligen verwendeten Baustoffen gesondert
bewerten.
Die beim Hausbau verwendeten Bindemittel, wie Zement, Kalk und Gips, benötigen
für ihren chemischen Abbindeprozeß und der Mörtel selbst für seine Verarbeitung
Wasser. Dieses muss zum größten Teil auch wieder entweichen und abgeführt
werden. Früher hatte man die Gebäude daher "ausgewintert". Durch die Standzeit
konnte das Gebäude gut austrocknen. Oder in den ersten 1 bis 2 Jahren wohnten
ärmere Familien in den neuen Wohnungen. Sie hatten die Aufgabe die Wohnung
trocken zu wohnen. Selbst Hausbesetzer sorgen durch das zwangsläufige Öffnen der
Türen und Fenster und das Heizen im Winter für ein trockenes Gebäude. Wird das
Gebäude längere Zeit nicht benutzt, so zerfällt es zunehmend. Eine wesentliche
Ursache hierfür ist die Feuchtigkeit, die nicht ausreichend abgeführt wird.
Wirtschaftliche Überlegungen verkürzen die Bauzeiten ohne die notwendigen
technologischen Trocknungszeiten einzuhalten. Damit verbunden ist bei der
anfänglichen Nutzung eine viel zu hohe Feuchtigkeit der Raumluft, die oft zu
Schimmelpilzbildung führt. 80% relative Luftfeuchtigkeit und mehr konnten bei
Sanierungsarbeiten im bewohnten Zustand schon oft festgestellt werden. Leider
ist es kein Einzelfall, dass alte Fassaden mit Hochdruck gewaschen und
unmittelbar danach ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht werden. Während dieser
Zeit sind die Fenster mit Folien verhängt. Es kann nicht eindringlich genug
darauf hingewiesen werden, dass im ungestörten Feuchtehaushalt einer Wand die
Verdunstung jener Mechanismus ist, welcher der Wasseraufnahme entgegenwirkt. Nur
so trocknen die äußeren Wandschichten ab. Tiefere Wandschichten können ihre
Feuchtigkeit nach den Gesetzmäßigkeiten der Dampfdiffusion abgeben.
Ziegel, Lehm und Holz haben besonders günstige physikalische Eigenschaften und
sind deshalb als raumumschließende Baustoffe zu empfehlen. Ihr wesentlicher
Vorteil ist, dass sie kurzzeitige Feuchtigkeitsspitzen abbauen können, wie sie
z.B. beim Duschen auftreten.
Gips- und Gips-Kalkputze finden bei der Sanierung und beim Neubau ein breites
Anwendungsfeld. Für ihre Verarbeitung wird aber auch eine große Menge an Wasser
benötigt, welches bis auf das Kristallwasser wieder abgeführt werden muß. In
einem Objekt wurden die Innenwände mit neuem Gipskalkputz, zum Teil bis 4 cm
stark, verputzt. Die ungenügende Lüftung verwandelte einige Räume zu
regelrechten Tropfsteinhöhlen mit einem interessanten rötlichen
Schimmelpilzüberzug. Der Verarbeiter schob die ganze Schuld auf das Material.
Von einem Verarbeitungsfehler, ungenügende Lüftung, wollte er nichts hören.
Grundsätzlich gehören gipshaltige Baustoffe, wie Gipskartonbauplatten (auch die
grünen) oder Gipsputze nicht in einen normalen Keller! Kalk oder Kalkzementputz
können im Vergleich einer höheren Feuchtebelastung ausgesetzt werden, ohne dass
die Baustoffe geschädigt und eine hohe Schimmelpilzkonzentration auftritt.
Allerdings sind auch hier Grenzen gesetzt.
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Beiträge zur Mauerfeuchtigkeit
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Fachbücher von Ernst Vill, Baubiologe †
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Mauerfeuchtigkeit
von Ernst Vill
ISBN-Nr. 3-934139-07-8
12.00 Euro |
Es werden Ursachen für Feuchtigkeit gezeigt, wie
sie in Häusern, Wohnungen und Kellern am häufigsten auftreten. Nicht
nur Altbauten sind von Feuchteproblemen betroffen, sondern auch gut
gedämmte Neubauten, in denen sich Schimmelpilze ansiedeln. Durch
leicht verständliche Beschreibung der wichtigsten physikalischen
Zusammenhänge wird der Leser in die Lage versetzt, Ursachen von
Feuchteschäden zu erkennen und mit praktischen Tipps das Problem zu
lösen. Die Beachtung einfacher Grundregeln kann vor Schäden der
Gesundheit, der Bausubstanz und der Umwelt schützen. |
 |
Die elektrophysikalische
Mauerwerksentfeuchtung
von Ernst Vill
ISBN-Nr. 3-934139-04-3
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Nachdem Ernst Vill dieses
interessante Verfahren der elektrophysikalischen
Mauerwerksentfeuchtung viele Jahre lang beobachtet hat, legt er seine
Erfahrungen hier als Dokumentation vor.
Zu vielen Wissenslücken bei den elektrophysikalischen Vorgängen in
feuchten Mauern nimmt Ernst Vill nach seinen gewonnenen Erkenntnissen
Stellung.
Er kommt zu dem Schluss, dass dieses Verfahren, falls es fachkundige
Anbieter ausführen, sehr wohl geeignet ist, Mauern erfolgreich trocken
zu legen. |
 |
Lüftungsleitfaden
und schimmelfrei wohnen
ISBN-Nr. 3-934139-01-9
8.00 Euro |
Leichtverständlich werden das
"Wann" und "Wie" des richtigen Lüftens und wichtige Zusammenhänge
beschrieben. Wer diesen Leitfaden liest, wird staunen, wie viel
negativen Einfluss Feuchtigkeit hat.
Das Buch räumt mit falschen Vorstellungen über Heizen und Lüften auf
und zeigt, dass auch natürliche Materialien mit natürlichem
Oberflächenschutz den heutigen Ansprüchen gerecht werden können.
Der Lüftungsleitfaden liefert die entsprechenden Kenntnisse und wird
zum "Schlüssel" für Energiesparer. |
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Verdunstung
von Feuchtigkeit
von Ernst Vill
ISBN-Nr. 3-934139-02-7
3.60 Euro
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Studie über das Thema:
Diffusion und Verdunstung. Viele moderne Konstruktionen sind in dieser
Hinsicht feuchtetechnische Einbahnstraßen. Zwar lassen sie
Wasserdampfmoleküle durch; wenn sich aber Tauwasser bildet, dann kann
dieses Wasser nicht wieder hinaus. Jeder Bauschadensfachmann weiß,
dass das Einsperren von Feuchtigkeit langfristig zu Bauschäden führt.
Ungeeignete Zusätze von Klebern, Farben, Mörteln oder Dämmstoffen
bringen zudem bei Durchfeuchtung die Gefahr von Pilzwachstum, was auch
die Gesundheit der Bewohner bedroht. |
 |
Klimacheck
und Psychrometer
von Ernst Vill
ISBN-Nr. 3-934139-03-5
3.60 Euro |
Diese Broschüre vermittelt
grundlegendes Verständnis zum Messen von Lufttemperatur und
Luftfeuchtigkeit des Raumes und dem Vergleichen mit der
Oberflächentemperatur der Wände zur Ermittlung des Taupunktes. Diese
Werte sind bedeutend, um die Raumluftfeuchtigkeit zu steuern. Kommt es
doch durch Maßnahmen zur Energieeinsparung zunehmend zu Problemen
wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit und damit zu Schimmelwachstum.
Mit dieser Anleitung kann man sich die erforderliche Messtechnik
schaffen (Bauanleitung und Auswertungs-Tabellen). |
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Natürlicher Holzschutz
von Ernst Vill
ISBN-Nr. 3-934139-08-6
10.00 Euro |
Holz gehört seit Jahrtausenden
zu den beliebtesten und bewährtesten Baustoffen. Seine hohe
Haltbarkeit beweisen Bauten aus dem Jahre 700, welche ohne chemischen
Holzschutz gut erhalten sind. Wer auf chemischen Holzschutz verzichten
will (seine Wirkung auf Gesundheit und Umwelt sind hinlänglich
bekannt), findet in diesem preiswerten Buch eine verständliche
Anleitung zum natürlichen Holzschutz. Er bezieht sich im wesentlichen
auf das Zusammenspiel der vier wichtigsten Aspekte: Holzauswahl,
Schlagzeitpunkt, Holzschutz, Oberflächenbehandlung. |
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Die Folgen falscher
Schutzmaßnahmen
von Ernst Vill
10.00 Euro |
In dieser Broschüre mit fast
60 Seiten setzt sich Ernst Vill mit den heute üblichen
"Schutzkonzepten" kritisch auseinander. Es geht um Wärme- und
Feuchteschutz an Bauten und um den Widerspruch zwischen Theorie und
Praxis. Es werden die Folgen von ungeeigneten Schutzmaßnahmen im
Bauwesen aufgezeigt. Die Information über Folgen und Alternativen
sollen den Bauherrn vor Missbrauch und "selektiver" Information
schützen. Die ungeheuren Investitionen in "tote Wände/krankmachende
Häuser" ist ebenfalls Energieverschwendung, welche man erkennen und
vermeiden muss. |
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Bilder und Texte:
EURAFEM |
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Linktipp Schimmel-Seiten #01

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Dämmen,
Dichten und Schimmelpest
bei Architekt Konrad Fischer
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| Lösungen gegen Schimmel
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